Wieso Sie zu viel Strom bezahlen
Erhöte Kosten durch höhere Netzspannungen

Die Energieversorger / Netzbetreiber haben 2008 die Netzspannung von 220 Volt auf 230 Volt angehoben. Dies bedeutet für Sie als Kunden höhere Kosten, da die Verlustleistungen Ihrer elektrischen Verbraucher steigt und gleichzeitig die Lebensdauer Ihrer Geräte sinkt.

  • die Verlustleistung Ihrer elektrischen Verbrauchern steigt
  • die Lebensdauer Ihrer elektrischen Geräten sinkt
  • Mehrkosten für Sie als Kunden durch zu hohe Spannungen im Netz
  • häufigere Reparaturen und Neuanschaffungen notwendig
Schlechtere Qualität im Stromnetz

Die steigende Zahl der am Stromnetz angeschlossenen Stromerzeuger, wie Solaranlagen, Windanlagen und Stromeigenerzeuger, führen heute schon oft zu Qualitäts- und Leistungsstörungen im Stromnetz (siehe im Web: Power Quality).

  • schlechtere Qualität im Stromnetz mit schnell wechselnden Stromeinspeisevorgängen
  • höhere Spannungen im Netz verursachen höhere Verlustleistungen
  • Betriebe, die auf höchste Stromqualität angewiesen sind wirken diesem Phänomen heute schon durch aktive Spannungsregulierung entgegen
Beispiele aus der Realität
Hotel
Biogasanlage
Produktionsanlage
Welche Richtlinien gibt es?
  • in der DIN IEC 60038 wurde die Versorgungsspannung in Europa festgelegt
  • Netzbetreiber müssen seit 2008 eine Spannung von 230V (+ 10% Toleranz) einhalten, d.h. 207V – 253V
  • alle elektrischen Verbraucher sind für diesen Bereich ausgelegt (dieses gewährt die CE-Kennzeichnung)
  • der Netzbetreiber muss zudem die Qualität der Stromlieferung nach bestimmten Maßstäben gewährleisten (EN-50160)
Wie setzt sich der Strompreis zusammen?
  • ca. 75% Anteil der Stromkosten basieren auf fixen Umlagen und unterliegen keinem Wettbewerb
  • Tendenz steigend (Netzausbau und EEG Umlagen)
  • lediglich der Energiepreis steht im Wettbewerb und befindet sich derzeit auf einem sehr niedrigen Wert
  • Tendenz jedoch – langfristig steigend

Energieeinsparung ist somit die effizienteste Form der Kostenreduzierung, denn jede eingesparte kWh muss nicht erzeugt und somit auch nicht bezahlt werden.

  • Energie (Wirkarbeit)
  • EEG-Umlage
  • Netznutzung
  • Umlagen (KWK, StromNEV, Offshore, abschaltbare Lasten)
  • Stromsteuer
  • Konzessionsabgaben
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